Sportverein Heiligenberg e.V.

 

Entstehung und Werdegang des SV Heiligenberg

 

Gründung

Ende der fünfziger Jahre, als es in Heiligenberg noch keinen Sportverein gab, spielten unsere Jugendlichen bei Sportvereinen von Nachbargemeinden. Am 12. Oktober 1960 versammelten sich im „Gasthaus Hosbein“, unserem Vereinslokal, einige Sportinteressenten, um einen Sportverein in Heiligenberg zu gründen. Nach der Begrüßung durch Fritz Bücheler, waren sich alle Anwesenden bald einig geworden, dass man zu einer Vereinsgründung schreiten konnte. In die damalige Vorstandschaft wurden gewählt:
 
1. Vorsitzender:  Ernst Fuchs, Hauptlehrer
 
2. Vorsitzender:  Hermann Schatz, Postbeamter
 
Kassier:              Josef Löhle, Sparkassenbeamter
 
Schriftführer:      Fritz Bücheler, Student
 
Beisitzer:            Johann Hiestand, Helmut Neff und Albert Aumann


Bürgermeister Egon Maier beglückwünschte die Anwesenden zur Gründung des Sportvereins und versprach die volle Unterstützung durch die Gemeinde. Für die Segelflieger gratulierte dessen Vorstand Herbert Förster. Den Glückwünschen schloss sich der Dirigent des Männergesangvereins Heiligenberg, Hugo Herbst, an. Es wurde beschlossen, dem neugegründeten Verein den Namen „Sportverein Heiligenberg“, SVH, mit den Vereinsfarben rot-schwarz zu geben.

Zu dieser Gründungsversammlung waren gekommen: Bürgermeister Egon Maier, Johann Hiestand und Josef Spieß vom Gemeinderat, Forstamtmann Franz Hoffmann von der F.F.Verwaltung, Albert Aumann, Karl Baader, Franz Bickel, Frau Antonie Bücheler, Herbert Förster, Ernst Fuchs, Frau Franziska Gerth, Hugo Herbst, Max Herrenknecht, Walter Kast, Albert Lauchert sen.,Edi Leins, Karl Leykauf, Josef Löhle, Helmut Neff, Kurt Stöhr. Sie alle trugen sich als passive Mitglieder in die aufgelegte Liste ein.
Als aktive Spieler ließen sich eintragen: Karl Back, Reinhold Boenke, Winfried Britsch, Fritz Bücheler, Johann Eckert, Helmut Fauler, Hans Gebauer, Bruno Kast, Albert Lauchert jun., Sigi Lauchert, Erwin Romankiewicz, Helmut Schmid, Manfred Stöhr, Heinz Zimmerer; als Jugendspieler Helmut Frings und Hermann Schmid.
Somit haben 16 aktive und 21 passive Mitglieder den Sportverein aus der Taufe gehoben.

 

Werdegang

Am 16. November 1960 wurde das erste Fußballspiel des Vereins, ein Trainingsspiel gegen Großschönach ausgetragen, das mit 2;1 für Großschönach endete. Das erste Tor für den SVH schoss Manfred Stöhr.

Die Aufnahme in den Südbadischen Fußballverband erfolgte am 23.11.1960.

Ab Herbst 1961 nahmen unsere 1.Mannschaft und eine A-Jugend an den Verbandsspielen teil. Wegen Spielermangels musste die A-Jugend schon bald wieder aufgelöst werden, dafür wurde eine C-Jugend gegründet, der sich Kurt Stöhr besonders annahm.

Viele Arbeiten waren nötig, bis wir einen eigenen Sportplatz einweihen konnten. Wir erhielten dazu das Gelände an der Betenbrunner Straße von der F.F.Verwaltung. Mit einem Turnier am Pfingstmontag, 11. Juni 1962 wurde unser Sportplatz eingeweiht. Ein Festgottesdienst, den Pfarrer Buck zelebrierte und den der Gesangverein Heiligenberg unter Leitung von Hugo Herbst und die Musikkapelle Wintersulgen unter der Leitung von Eugen Schmid umrahmte, eröffnete das Fest. Vorstand Fuchs dankte allen Vereinsmitgliedern für die Unterstützung und Hilfe der Gemeinde mit Bürgermeister Egon Maier, der F.F. Forstverwaltung mit Oberforstrat Werner Rapp, Albert Lauchert sen. Für das Einsäen des Platzes und Franz Schmid für die Holzspende zur Erstellung der Tore.

In den Folgejahren belegte die 1.Mannschaft immer mittlere Plätze.
Im Jahre 1967 wurde in Eigenarbeit unter Mithilfe unseres Passivmitglieds, Zimmermann Emil Hack, eine einfache Umkleidekabine hergestellt.

Seit 1969 gibt es eine Altherrenmannschaft.

In der Saison 1975/1976 wurde die 1.Mannschaft zum ersten Mal Meister und stieg in die B-Klasse auf. 1977 entstand der Ausweichplatz in Wintersulgen am Gemeindehaus, da die Planungen zur Erweiterung des Sportplatzes an der Betenbrunner Straße anliefen. Im selben Jahr wurden von den Vereinsmitgliedern Umkleide- und Duschräume im heutigen Rathaus eingebaut.

Im Jahr 1976 wurde eine Damenmannschaft gegründet. Gründungsversammlung war im Gasthaus Hosbein.